Regenwasser für den Pool nutzen!? Geht das wirklich?

Regenwasser für den Pool nutzen!? Geht das wirklich?

Regenwasser im Pool kann ohne Überläufer schnell zu einem Problem werden. Moderne Pools sind in der Regel mit Überläufern ausgestattet, so dass überschüssiges Wasser abgeleitet wird. Regenwasser kann je nach Region auch für den Pool genutzt werden.

Pool auf Regen vorbereiten

Wer heftige Regenschauer erwartet und einen eigenen Outdoor-Pool besitzt, der sollte den Pool auf das Regenwasser vorbereiten. Es ist ratsam, den Wasserpegel vor einem extremen Regenschauer um ca. 30 cm abzusenken. Hat der Pool bereits sogenannte Überläufer integriert, dann ist ein Absenken nicht notwendig, denn das überschüssige Wasser wird automatisch abgeleitet.

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Zisterne Regenwasser – für Pool nutzen

Egal, ob ein Whirlpool oder eine andere Poolvariante im Garten genutzt wird, das Poolwasser sollte möglichst sauber sein. Des Weiteren sollte es frei von Schadstoffen und Düngemitteln sein. Wenn Regenwasser genutzt werden soll, dann hängt es von dem Standort und der Qualität des Regenwassers ab. Wenn in der Region, in der der Regen fällt besonders viel Pflanzenschutzmittel und Dünger eingesetzt wird, dann sollte das Regenwasser lieber nicht für den Pool genutzt werden. Das gilt auch, wenn in der Nähe ein Chemieunfall gemeldet wurde.

Regenwasser nutzen

Wenn es in der Region weder einen Chemieunfall gab noch eine hohe chemische Belastung durch Dünge- und Pflanzenschutzmittel zu erwarten ist, dann kann es möglich sein, Regenwasser für den Pool zu nutzen. Regenwasser kann für diesen Zweck in einer Zisterne gesammelt werden. Es ist ratsam, eine moderne Zisterne zu nutzen, die der aktuellen Technik entspricht, um Keimansammlungen zu vermeiden.

Regenwasser nutzen – wie sollte die Behandlung erfolgen?

Regenwasser, egal, ob in einer Zisterne gesammelt oder direkt im Pool vorhanden, sollte speziell behandelt werden. Regenwasser für den Pool zu nutzen, kann umweltfreundlich und kostensparend sein. Ob sich der Einsatz von Regenwasser lohnt, hängt natürlich auch von den Wasserwerten (Wasserhärte) und der Belastung des Wassers ab. Auch hier gilt es, den Standort zu beachten.

PH-Wert beachten

Wer Regenwasser für den Pool nutzen möchte, der muss auf den pH-Wert achten. Regenwasser ist in der Regel im sauren Bereich und besitzt daher einen pH-Wert unter 7,0. Der pH-Wert sollte daher mit einem sogenannten löslichen pH-Heber (Pulver oder Granulat) angehoben werden. Die Granulate und Pulver, die es für diesen Zweck zu kaufen gibt, enthalten wichtige Bikarbonate.

Stoßchlorung durchführen

Schädliche Keime können sich im Regenwasser sammeln. Um diese abzutöten, sollte eine sogenannte Stoßchlorung durchgeführt werden. Im Handel ist zu diesem Zweck Chlorgranulat erhältlich, das sich im Wasser schnell auflöst und Keime zuverlässig abtöten kann.

Algen sollten vermieden werden

Eine präventive Bekämpfung von Algen sollte von Poolbesitzern, die Regenwasser verwenden möchten, durchgeführt werden. Poolbesitzer können den Befall verhindern, denn eine Algenentfernung, die nach dem Auftreten von Algen durchgeführt werden muss, gelingt zumeist nur mit viel Chemie. Es ist daher ratsam, das Wasser mit einem Algizid zu behandeln. Das kann Geld und Zeit sparen.

Regenwasser entsprechend behandeln

Wer mit Trinkwasser oder Leitungswasser seinen Pool betrieben hat, der sollte bei der Nutzung von Regenwasser auch die Wasserbehandlung anpassen. Algizide, pH-Heber, Stoßchlorung und andere Behandlungen müssen zielgerichtet durchgeführt werden. Es ist ratsam, zunächst die Wasserqualität des Regenwassers zu überprüfen.

Phosphat-Prüfung

Pflanzenschutzmittel und Düngemittel sind sehr Phosphatlastig. Es ist daher ratsam, zu überprüfen, ob das Regenwasser mit Phosphaten belastet ist. Eine chemische Überprüfung sollte noch vor der Nutzung von Regenwasser für den Pool stattfinden. Ist der Wert zu hoch, dann kann das Schädlich für die Gesundheit sein. Des Weiteren bedeutet ein zu hoher Phosphat-Wert auch, dass sich die Nutzung des Regenwassers nicht lohnt (teuer, nicht umweltfreundlich).

Mit Augenmaß arbeiten

Es ist ratsam, das Aussehen des Wassers im Auge zu behalten und stets mit Augenmaß zu arbeiten. Ein Sichtcheck kann helfen, Eintrübungen zu erkennen und die Wasserqualität einzuschätzen. Wenn das Wasser beispielsweise nach mehreren Tragen noch nicht trüb ist oder eine grünliche Färbung aufweist, dann spricht das für die Qualität des Wassers.

Zisterne Regenwasser – wozu ist Regenwasser im Pool gut?

Wenn die Wasserqualität des Regenwassers stimmt, dann kann Regenwasser im Pool helfen, Kosten und Leitungswasser/Trinkwasser zu sparen.

Whirpool – worauf bei der Nutzung von Regenwasser achten?

Das Wasser darf nicht mit Düngemitteln und Pflanzenschutzmitteln belastet sein. Auch Keime und Algen sollten abgetötet werden.

Worin sollte das Regenwasser gesammelt werden?

Wenn die Wasserqualität des Regenwassers stimmt, dann sollte es in einer modernen Zisterne für Regenwasser gesammelt werden.